Dienstag, 27. Mai 2014

Das Kinogramm (53)


"Geduld ist nicht gerade meine Stärke."
Wolverine

X-MEN: ZUKUNFT IST VERGANGENHEIT ist der siebente Film der X-Men-Reihe – und einer der stärksten +++ Story: Wolverine muss aus der Zukunft, in der die Mutanten vor der Vernichtung durch übermächtige Kampfmaschinen stehen, in die 70er Jahre zurückreisen, um die Mutantin Mystique an einem Attentat zu hindern und so die Herstellung der tödlichen Roboter zu verhindern +++ Stärke des Films ist eindeutig seine hochkarätige Darstellerriege mit Hugh Jackman, Ian McKellen, Patrick Stewart, James McAvoy, Michael Fassbender, Jennifer Lawrence, Peter Dinklage und vielen mehr, die ihren Mutanten viel Leben und Charakter geben +++ Regisseur Brian Singer gelingt es, allen bekannten und einigen neuen Figuren ausreichend Raum zu geben +++  Die beste Szene gehört Evan Peters als Quicksilver, der eine recht kleine, aber sehr wirkungsvolle Rolle spielt +++ Optik, Tempo und Witz sind wie von Marvel gewohnt auf höchstem Niveau +++ Eine Schwäche ist die Rolle von Magneto, der immer dem gleichen Schema folgt: Zuerst spielt er den edlen Mitstreiter, am Ende muss er stets davon abgehalten werden, zum Schutz der Mutanten die Menschen vernichten zu wollen – man kennt das allmählich +++ Gegenüber der spannenden und wendungsreichen Handlung in den 70ern fällt die in der Zukunft spielende Rahmenhandlung etwas ab: zu wenig Tiefgang, zu viel bombastische Optik +++ Fazit: Starkes, unterhaltsames Superheldenkino in X-Men-Qualität, das nur zum Ende hin etwas nachlässt +++ 8 von 10 Punkten +++ 3D-Punkte: 7